Smart und Inklusive City

SuIC

Integrierte Gestaltungsansätze für eine bessere Nutzbarkeit und Zugänglichkeit von städtischen Räumen für Alle

Anhand von »Smart und Inklusive City« (SuIC) soll Urbanität nachhaltiger und lebenswerter gestaltet und gleichzeitig Lösungen u.a. für städtische Herausforderungen, wie Mobilität, demographischer Wandel und Bevölkerungswachstum entwickelt werden. Der Schwerpunkt des Projektes »Smart und Inklusive City« sind Werkzeuge der Stadtplanung, Partizipation sowie aktive – auch digitale – Nutzung urbaner Räume.

Der Schwerpunkt ist der öffentliche Raum, seine Gestaltung, Konzeption, Materialwahl, Oberflächen, Lichtsysteme, Orientierung, Sicherheit, digitale Systeme und deren Vernetzung, um die Akzeptanz der NutzerInnen – mit oder ohne Einschränkung – zu erhöhen und Orte des Wohlfühlens und Aufenthaltes zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit urbanen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Der technische Ansatz des Smart City kann als zusätzliches planerisches Hilfsmittel fungieren, wobei diese transparent einzusetzen ist, denn »Technologie bestimme unsere Gesellschaft. Sie sei aber nicht neutral. Wichtig sei es darauf zu achten, dass Systeme offen seien und den Bürgern die Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitbestimmung geben.« (Marleen Stikker, Waag Society Amsterdam)

Es sollen somit verschiedene Parameter/ Komponenten zusammengeführt, analysiert und evaluiert werden, um die Zusammenhänge mit Wahrnehmung sowie Orientierung in urbanen Strukturen besser zu verstehen. Ziel ist, die Thematik »Access for All im Kontext mit Urbanität« in der Lehre zu verankern sowie Synergien in der Forschung zu nutzen.

Die Erkenntnisse der studentischen Arbeiten sollen anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, z.B. anhand einer Ausstellung/ Veranstaltung. Bei einer solchen Präsentation könnten interessierte Bürger zudem die Möglichkeit erhalten, sich aktiv einzubringen. Dies könnte einer Bemusterung der Oberflächen sowie Materialien und das Testen einer App, anhand von Haptik, Sensorik, Akustik usw. Ziel sollte somit ein Mitwirken/ Partizipation sowie Mitgestaltung von öffentlichen Räumen sein.

Das Forschungsprojekt von a.o. Prof. Dr.-Ing. Architektin Sabine Hopp ist der bestehenden Forschungsgruppe von Jun.-Prof. Dr.-Ing. Architekt Martin Knöll – Urban Health Games – am Fachbereich Architektur, FG Stadt angegliedert. Die Forschung und Lehre wird im Team (Knöll, Hopp, wiss. Mitarbeiter/in sowie Tutor/in) organisiert.

Arbeitsgruppe

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll &
a.o. Prof. Dr.-Ing. Sabine Hopp
als co-verantwortliche Wissenschaftler.
Dipl.-Ing. Marianne Halblaub Miranda


Laufzeit

ab WS 16/17