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Erasmus+

Blaue und grüne Infrastruktur in Darmstadt’s Freiräumen fördern

Hauptziel dieses EU / DAAD Erasmus+ Projektes ist es, Stadtbewohner zu ermutigen den öffentlichen Raum aktiver zu nutzen. Das Projekt wird untersuchen, welche Rolle digitale Anwendungen in der Vermittlung und Planung aktiver und gesundheitsfördernder Räume leisten können.

Exposé (Engl.)

Hauptziel des Projektes ist es, Stadtbewohner zu ermutigen, grüne und blaue Infrastrukturen in urbanen Freiräumen aktiver in ihrem Leben und im Alltag zu nutzen. Ein Fokus liegt darauf die Anforderungen der Nutzer in das Zentrum der Planung zu stellen, um die Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden der Stadtbewohner zu maximieren. Dazu gehört es Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug zur Nutzung, Gestaltung und Management von Freiräumen zu thematisieren. Diese Ziele sollen insbesondere durch Bildung erreicht werden: in der Schule, Hochschule und der Erwachsenenbildung. Hierzu sollen im Verbund von vier europäischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Städten neue digitale und analoge Werkzeuge entwickelt werden – für die Information, Öffentlichkeitsbeteiligung, der spielerischen Nutzung, Lernen und dem Co-Design von gesundheitsfördernden städtischen Freiräumen.

1. Die Öffentlichkeit für die positiven Effekte von grünen und blauen Freiräumen auf Gesundheit und Wohlbefinden zu sensibilisieren

2. Formelle und informelle Lerninstrumente zu entwickeln, die auf Location Based Games (LBGs), Augmented Reality (AR) und verwandten Technologien basieren, die Lernmöglichkeiten vor Ort in den Freiräumen bieten. Diese Instrumente sollen für den Einsatz in der Ausbildung von Planern, Schülern und der Erwachsenbildung angepasst und getestet werden.

3. Die geplanten Lerninstrumente und -methoden zu testen, indem wir sie in der Hochschullehre, Schulcurricula und der Erwachsenenbildung integrieren.

4. Initiativen und Planungsprojekte zu fördern, in denen sich Bürger in Planung, Entwicklung und Betrieb öffentlicher Freiflächen in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und der Zivilgesellschaft engagieren und ehrenamtliche Arbeit zu ermutigen.

Das Projekt profitiert stark von seinem transnationalen Charakter, der es den Partnern ermöglicht, Daten zu vergleichen, sich zu bewährten Beispielen auszutauschen, sich in Bezug auf Fachwissen und frühere Erfahrungen zu ergänzen und Lern- und Sensibilisierungsinstrumente zu schaffen, die eine breite Anwendung in unterschiedliche Nationen und Kulturen finden. Sieben Partner engagieren sich für die Durchführung der Projektaktivitäten: Vier Bildungs- / Forschungseinrichtungen (Technische Universität Darmstadt – Koordinator, Universität Utrecht, PRISMA – Planungs- und Forschungsberater und Széchenyi István Universität) und drei Städte (Darmstadt, Athen, Győr) und 4 assoziierten Partner, darunter die Stadt Eindhoven.

Die Ergebnisse des Projektes beinhalten Recherche über den Stand der Forschung zur gesundheitsfördernden Planung und Nutzung von Freiräumen, und Nutzerbefragungen in den Partnerländern; Verbreitungs- und Werbekampagnen, die von den lokalen Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft geführt werden, darunter nationale Workshops und eine internationale Konferenz; den Aufbau von Lerninstrumenten und -methoden, die auf den Technologien der LBGs und AR basieren; die Anpassung dieser Werkzeuge auf die Bedürfnisse der Hochschulbildung, Schulen und Erwachsenenbildung; die Verbreitung der erarbeiteten Lerninstrumente und -methoden, indem sie kostenlos und sie mit einem Lehrer- / Erwachsenen-Handbuch zur Verfügung gestellt werden.

Arbeitsgruppe

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll
Dipl.-Ing. Marianne Halblaub Miranda
Gladys Vásquez Fauggier, M.Sc.
Dr.-Ing. Karin Diegelmann
cand. soz. Camilo Pfeffer


Projektpartner

Technische Universität Darmstadt
Universität Utrecht, Niederlande
PRISMA – Planning and Research Consultants, Athen
Széchenyi István University, Győr
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadt Athen, Griechenland
Stadt Győr, Ungarn
Stadt Eindhoven, Niederlande


Laufzeit

Das Projekt läuft für 32 Monate, von Dezember 2016 bis Juli 2019 und wird in Deutschland, Griechenland, Ungarn und den Niederlanden umgesetzt.


Förderung

Das Projekt wird durch eine Strategische Partnerschaft ERASMUS+, einem Förderprogramm der Europäischen Union unter der Zulassung Nr. 2016-1-DE01-KA203-002919 gefördert.

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