Research Group Urban Health Games

Forschungsgruppe Urban Health Games

Die Forschungsgruppe Urban Health Games (UHG) untersucht die Grundlagen der gesundheitsfördernden Gestaltung und Planung von Stadtquartieren. Ein Fokus liegt auf der Förderung von körperlicher Bewegung, sozialer Interaktion, Inklusion (Barrierefreiheit) und mentaler Gesundheit.

Angesiedelt am Fachgebieten Entwerfen und Stadtentwicklung (est) und Multimedia Kommunikation (KOM), kooperieren die Architekten und Stadtplaner eng mit Umweltpsychologen und Elektro- und Informationstechnikern. Gemeinsamer Fokus ist die Entwicklung von kontext-sensitiven Medien zur Erforschung von Gestaltungsgrundlagen und zur Optimierung von Planungsprozessen. Neben Lehre und Forschung, kooperieren wir eng mit Praxispartnern aus den Bereichen Projekt- und Stadtentwicklung, Kultur- und Gesundheitsförderung sowie Medizin. Wenn Sie sich für den Einfluss von Gestaltung und Planung auf Gesundheitsförderung interessieren, sprechen Sie uns einfach an.

Die Forschungsgruppe Urban Health Games wurde im Februar 2013 im Rahmen der University Industry Collaborative (UNICO) – Initiative der TU Darmstadt gegründet und wird für bis zu 5 Jahre gefördert.

Aktuell

 

UHG-Praktikant Jonas Holder gewinnt JAPED Posterpreis 2016

Jonas Holder, Studierender der Uni Passau und Praktikant an der Forschungsgruppe UHG, stellte das Poster auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie e.V. vor. Er erhält den mit 500,- € dotierten Posterpreis für Grundlagenforschung. Herzlichen Glückwunsch, Jonas!

Poster

Filme zur Stadtgestaltung

An diesen Dienstagen zeigen und diskutieren wir gemeinsam über ausgewählte Filme zu menschenzentrierter Stadtgestaltung.

UHG, Raum 140.

Termine:

01.11.2016: The Social Life of Small Urban Spaces, William H. Whyte

15.11.2016: The Human Scale, Andreas M. Dalsgaard

06.12.2016: Mon Oncle, Jacques Tati

Academy of Neuroscience for Architecture

Booklet of abstracts out including Martin Knöll’s contribution on Public Spaces and Urban Stress

This years ANFA’s conference convened colleagues from Architecture and Neuroscience at the Salk Institute in San Diego, CA, to discuss design that may foster creativity, learning and health.

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DAAD fördert europaweiten Forschungsverbund

Pokémon Go-Spieler im Herrngarten. Foto: Martin Knöll
Pokémon Go-Spieler im Herrngarten. Foto: Martin Knöll

Mit dem Erfolg von Niantic's Pokémon Go wurde das bewegungsfördernde Potenzial mobiler Online-Anwendungen auch der breiten Öffentlichkeit bewusst. Die Forschungsgruppe Urban Health Games (Leitung: Jun.-Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll) am Fachbereich Architektur untersucht die Möglichkeiten solcher Anwendungen bereits seit einigen Jahren und hat nun vom DAAD eine Förderung von über 350.000 Euro für das Projekt „Promoting education and jobs to enhance the use of urban blue and green infrastructure for health and fitness (PREHealth)“ erhalten.

Hauptziel des Projektes ist es, Stadtbewohner zu ermutigen den öffentlichen Raum aktiver zu nutzen. Das Projekt wird untersuchen, welche Rolle digitale Anwendungen in der Vermittlung und Planung aktiver und gesundheitsfördernder Räume leisten können. Können Augmented Reality Games beispielsweise die Teilhabe fördern, indem Spieler kollektiv Daten zu Bewegungsprofilen sammeln? Oder wie können sie durch die spielerische Interaktion dazu beitragen positive Effekte für die Gesundheit vor Ort zu vermitteln? Zu diesem Zweck werden Anwendungen gemeinsam mit Nutzern entwickelt und in Schulen, Universitäten und in der Erwachsenenbildung getestet.

Am Projekt sind sieben europäische Partner beteiligt: Vier Universitäten und Forschungseinrichtungen: Die TU Darmstadt (Federführung); die Universität Utrecht, PRISMA-Planning and Research Consultants und die Szechenyi Istvan University) sowie drei Städte (Darmstadt, Athen und Gyor) und vier weitere Partner, darunter die Region BrabantCity. PREHealth startet im Dezember 2016 und läuft bis Ende 2019.

Gesunde Neue Städte – Instrumente nutzerzentrierter Stadtgestaltung

Abendvortrag der AG Stadtforschung zu Gast bei der Forschungsgruppe Urban Health Games

Zum ersten Mal in der Geschichte gilt das Leben in Städten gesünder als das Leben auf dem Land. Städtern wird eine höhere Lebenserwartung, geringere Kindersterblichkeit und einen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung konstatiert. Stadtplaner wie Jan Gehl unterstreichen die Lebensqualität in Städten wie Kopenhagen oder Melbourne, deren Gestaltung zum Gehen und Fahrradfahren einladen, den sozialen Austausch und das Spielen fördern und gesunde Ernährung zu einer zugänglichen Alternative machen. Bei aller Begeisterung sollte man die gesundheitsfördernde Wirkung von Städten differenzieren: Der Effekt betrifft Arme weniger als Reiche, er tritt hauptsächlich in wirtschaftlich starken Regionen auf, und es gibt bisher wenige Erkenntnisse darüber, wie sich einzelne Aspekte (z.B. größere Bewegungsfreundlichkeit vs. Mehrfachbelastung durch Umweltstressoren) gegenseitig beeinflussen. Dazu kommt, dass einige Projekte der „neuen gesunden Stadt“ zusätzlich Fläche verbrauchen, da sie auf der grünen Wiese entstehen, anstelle auf Instrumente wie Umnutzungen oder Nachverdichtungen zu setzen. Bisher fehlen Konzepte, die den Fokus auf die positiven Effekte des städtischen Zusammenlebens legen, wie soziale Interaktion, Partizipation, Bildung sowie Dichte und Vielfalt der Erfahrungen. Im interdisziplinären Austausch sollen die Bedingungen und mögliche Instrumente hierzu diskutiert werden.

Wir freuen uns sehr auf die beiden folgenden Vorträge:

Mobile Partizipation
Jun.-Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll
Forschungsgruppe Urban Health Games

Gesundheitsfördernde Schulen
Maria Ustinova, M.A., Humboldt-Stipendiatin
Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung

Dienstag 05.07.2016, 18:00-19:30 Uhr

Flyer

Visiting Professor GAURAV RAHEJA from IIT Roorkee, India

Professor Gaurav Raheja, IIT Roorkee
Professor Gaurav Raheja, IIT Roorkee

We are delighted to welcome Dr. Gaurav Raheja, Associate Professor of Architecture from the Indian Institute of Technology (IIT) Roorkee.

Dr. Raheja has over 10 years of teaching and research experience in universal design, inclusive urban systems, human behaviour in space and visual communication. He received the Mphasis Universal Design Award in 2010, conferred by NCPEDP, India and serves as an Expert Member in various national committees in Ministry of Urban Development and Ministry of Social Justice and Empowerment, Govt. of India. Dr. Raheja has co authored the Universal Design India Principles, copyrighted and released in 2011. He is a key consultant to the Ministry of Social Justice and Empowerment, Govt. of India for developing accessibility plans for projects including Prime Minister’s Office, New Delhi Airport, and New Delhi Railway Station.

During his stay, we seek to further our collaboration on smart frameworks and user-centred design tools to make public places more inclusive. Dr. Raheja will give a talk on “Urban Inclusion through Universal Design Approaches” in the Lab on Tue, 28 June 2016, starting at 9:15 am. He is currently visiting Germany as a DAAD Faculty Exchange Scholar 2016 in collaboration with Prof. Martin Knöll, TU Darmstadt, Department of Architecture.

Urban Health Games Labor eröffnet

Gäste testen das Oculus Rift Demo.
Gäste testen das Oculus Rift Demo.

Vielen Dank an alle, die vorbeigeschaut und unsere Prototypen getestet haben. Wir haben uns sehr über die vielen Gespräche zum Thema Gestaltung & Gesundheit gefreut und werden die tollen Ideen zu Kooperationen weiterverfolgen. Bis bald im UHG Labor.

Artikel in der Zeitschrift Navigationen

Spielerisches Lernen zu gesundheitsfördernden Orten

In der neuen Ausgabe der „Navigationen – Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften“ erscheint der Artikel »Stadtflucht: Learning about healthy places with a location-based game« von Marianne Halblaub Miranda & Martin Knöll. Darin berichten wir über die Erfahrungen mit dem Location-Based Game Stadtflucht in Frankfurt am Main.

< Navigationen – Zeitschrift für Medien und Kulturwissenschaften, Jg. 16 (2016), Heft 1 PLAYIN THE CITY. Artistic and Scientific Approaches to Playful Urban Arts Judith Ackermann / Andreas Rauscher / Daniel Stein (Hrsg.)

Preparing for the Lab Opening

To study urban perception in Virtual Reality

Michael is currently working on a system to study perception and emotions in urban environments in more detail. He is setting up an Oculus Rift to display city life and we will combine it to measuring heart rates. You ll be able to test the experience during our lab opening on 26th of April, and will be able to use the technology for your research modules soon.

Lab Eröffnung – Urban Health Games

26. April 2016, 17:00 Uhr, Raum 140, ehemalige Kunstgeschichte Bibliothek

Wir möchten Sie herzlich zur Eröffnung unserer neuen Räumlichkeiten am Fachbereich Architektur einladen. Lernen Sie mehr über Gestaltung & Gesundheit und testen Sie unser neues Oculus Rift Demo.

Projektförderung durch die Deutsche Diabetes Stiftung

Teilnehmer zeigen auf den Einfluss von Orten in Stuttgart auf Bewegung und Blutzuckerwerte. Foto: Hagen Betzwieser.
Teilnehmer zeigen auf den Einfluss von Orten in Stuttgart auf Bewegung und Blutzuckerwerte. Foto: Hagen Betzwieser.

Pilotstudie zu Stadt, Bewegung und Diabetestherapie

Die Stiftung das zuckerkranke Kind in der Deutschen Diabetes Stiftung (DDS) unterstützt die Pilotstudie von Prof. Martin Knöll zu städtischen Einflussfaktoren auf die körperliche Aktivität und das Therapieverhalten von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes. Ziel der Forschung ist es, durch die Analyse und Darstellung der besuchten Orte und Aktivitäten in Karten individuelle Verhaltensmuster wie den Insulinverbrauch sichtbar zu machen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen schwere Unterzuckerungen zu verhindern und damit helfen Barrieren für Diabetiker abzubauen, im Stadtraum körperlich aktiv zu werden. In der geförderten Pilotstudie soll die Machbarkeit eines Systems getestet werden, in dem die Patienten mithilfe von Smartphone und Wearable-Armband Daten erfassen, die schließlich mit GIS Software visualisiert werden. Neben dem Stuttgarter Stadtplanungsamt sind der Mediziner Dr. Martin Holder vom Stuttgarter Olgahospital und der Freiburger Experte für Aktivitätserkennung Prof. Kristof van Laerhoven maßgeblich am Projekt beteiligt.

Mehr Informationen hier

Dokumentation des Projektes EVAKUIEREN

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Urban Game »Stadtflucht« an der Haltestelle Schwedlerstraße in Frankfurt, September 2014.

Take a look at contribution about »Stadtflucht« in the new publication

A documentation of the event EVAKUIEREN is out: Die Evakuierung des Theaters – Akira Takayamas Rettungsplan für die Rhein-Main-Region.

Herausgeber: Hayashi, T., Lehmann, H.-T., Pees, M.

Alexander Verlag Berlin

More information about the project here

Vortrag in der Konferenz Human mobility, cognition and GISc

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Karte des Luisenplatzes in Darmstadt zeigt Position und Ausrichtung der Schnappschüsse, die bei der Bewertung des öffentlichen Raumes geschossen wurden. Rot zeigt stressig. Grün bedeutet entspannend.

Beitrag akzeptiert

Am 09. November findet die Konferenz Human mobility, cognition and GISc in die University of Copenhagen statt.

Mehr Infos und Programm unter Human mobility, cognition and GISc.

Link zu Konzerenzablauf (Englisch)

Willkommen Dhiraj!

Guest student in DAAD-IIT-Master Sandwich Program

A warm welcome to Dhiraj Kumar, who is a Master student in the department of architecture and planning of the prestigious Indian Institute of Technology (IIT) Roorkee, India.

Dhiraj won a scholarship from the German Academic Exchange Service (DAAD) to spend a few months working with us here in Darmstadt. He plans developing his research on mobility patterns and accessibility assessment of university campuses further by using space syntax and game based collection methods.

How to ensure equity in an increasingly digital economy?

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The Heidelberg Project in Detroit.

Dialogue Program “Transatlantic Relations 2.0”

Prof. Martin Knöll is invited to join a group of German politicians and representatives of the Friedrich Ebert Stiftung (FES) travelling major cities in the North East of the US. Stops include Detroit, Toledo, Baltimore and Washington D.C., where current developments in urban renewal, digital manufacturing, new work and Obama’s clean power plan will be discussed. One of the first stops will be with Prof. Peter Hammer from Wayne State University to exchange ideas on public health and citizen engagement.

Vortrag 10. Space Syntax Symposium

Beitrag akzeptiert

Zwischen den 13. und 17. Juli findet das 10. internationale Space Syntax Symposium (SSS10) in London statt.

Für mehr Information über das Symposium, besuchen Sie:

http://www.sss10.bartlett.ucl.ac.uk

Forschungsgruppe UHG bei Playin' Siegen

Citydash
Citydash Spieler bereiten sich vor um Siegen zu entdecken.

Teilnahme an der Podiumsdiskussion 'Game Design for Urban Spaces'

Vom 17. bis zum 19. April findet das internationalen Urban Games Festival Playin' Siegen statt. Dabei wird die Siegener Oberstadt in ein riesiges Spielfeld verwandelt.

Neben spielen, können Besucher an Ausstellungen, Performances und wissenschaftliche Vorträge teilnehmen. Zum Beispiel an der Konferenz digital spaces. game, design, art.

Marianne Halblaub Miranda ist bei der Podiumsdiskussion Game Design for Urban Spaces ab 11:00 am Sonntag dem 19. im KrönchenCenter dabei.

Mehr Infos und Programm unter:
http://playinsiegen.de

Showcase Forschungsprojekte

 

Showcase: „Stadtflucht“ – Context-Sensitive Game – Frankfurt Osthafen 2014 Exposé

Showcase: „Wo die Monster Leben“ – Diabetes Workshop – Schloss Solitude 2013 Interview